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Ausbildung PflegefachkraftAusbildung Pflegefachkraft

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Bist du noch auf der Suche nach einem für dich passenden Beruf?

Neben deiner empathischen Haltung interessierst du dich für den menschlichen Körper, Medizin und hast Spaß daran, Menschen zu helfen?

 

Wie wäre es mit  Pflegefachfrau oder Pflegefachmann?

 

Die neue Pflegeausbildung, die sogenannte Generalistik (seit dem 01.01.2020)  vereint die Berufe Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Kinderkrankenpflege. Auszubildende werden dazu befähigt, Menschen aller Altersstufen zu pflegen. Somit eröffnet sich ein breites Feld für das weitere Berufsleben. Neben der beruflichen Ausbildung kann man Pflege auch studieren, das Studium schließt mit dem generalistischen Berufsabschluss und einem akademischen Grad auf Bachelorniveau ab. 

 

Hm, denkst du, da gibt es doch so einige Klischees…

 

  •  (Vergütung) - Man verdient in der Pflege viel weniger, als in anderen Berufen.

Das stimmt nicht! - Das Ausbildungsgehalt ist mit der Generalistik deutlich angehoben worden, im ersten Ausbildungsjahr verdienst du brutto 1.140,69 €, im zweiten Jahr 1202,07 € und im dritten Jahr 1303,38 €. Nach der Ausbildung verdienst Du bei uns mind. 2.863,00 €  brutto je Monat und du hast Anspruch auf 30 Tage Urlaub.  

  • (Fort- und Weiterbildung) - Man hat kaum Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Das stimmt nicht! - Kaum ein Arbeitsumfeld bietet so viele Entwicklungsmöglichkeiten, wie die Pflege. Diverse Einsatzbereiche, Studiengänge, und Zusatzqualifikationen (Praxisanleitung, Wundtherapie, Palliative Care usw.), stehen dir offen und klar ist: Pflegekräfte werden immer gesucht, du bist mit dieser Qualifizierung überall gefragt.

  • (Arbeitsbelastung) - Man muss immer Überstunden machen, am Wochenende und an Feiertagen arbeiten.

Das stimmt in Teilen! - Das mit den Überstunden wäre besser, wenn es mehr Fachkräfte gäbe, das stimmt, aber die Aufgaben verteilen sich auf viele Schultern, es muss auch Zeit für Familie, Hobby und Freizeit bleiben. Und klar ist auch, dass die Pflege nicht freitags um 16 Uhr schließt, sie muss auch aufrechterhalten werden, wenn andere Feierabend haben oder sich unter dem Weihnachtsbaum treffen. Dafür wird die Arbeit an Sonn-und Feiertagen, in der Nacht, bei kurzfristigem Einspringen zusätzlich gezahlt. Weiterhin gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld.  (Sobald du Fachkraft bist)

 

  • (Anerkennung des Berufes) - Der Pflegeberuf wird in der Gesellschaft nicht anerkannt.

Das stimmt nicht! - Das Pflege von der Gesellschaft nicht anerkannt wird, ist ein überholtes Klischee, denn der Pflegeberuf ist ein facettenreicher und verantwortungsvoller Beruf, die Arbeit ist sehr wichtig für die Gesellschaft. Wie steht es mit deiner Einstellung gegenüber jemanden, der im Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung arbeitet? Wir finden, dass es eine gesellschaftlich sehr wertvolle Aufgabe ist, schließlich haben wir alle Großeltern oder Eltern, die älter werden und Unterstützungsbedarf haben und auch wir wollen im Alter vernünftig und mit hoher Qualität versorgt werden.

  • (Gesundheitsvorsorge) - Wenn man in der Pflege arbeitet, macht man sich den Rücken kaputt.

Das rückenschonende Arbeiten, der Einsatz von Hilfsmitteln und die Sorge um die Gesundheit der Mitarbeitenden in der Pflege ist eine Selbstverständlichkeit. Nicht der Einsatz von Muskeln und Kraft, sondern von Köpfchen und Technik sind Bestandteil des Ausbildungsplanes. Dir steht eine Vielzahl an Hilfsmitteln zur Verfügung.

  • (Frauenarbeit?) - Der Pflegeberuf ist ein reiner Frauenberuf.

Klar, es gibt in der Pflege immer noch mehr Frauen als Männer. Warum sollte der Beruf aber nichts für Männer sein? Der Pflegeberuf verlangt eine Menge ab, die Entwicklungs- und Qualifikationsmöglichkeiten sind vielfältig und stehen Frauen wie Männern zur Verfügung.

 

  • Wie läuft die Pflegeausbildung ab?

    Die Ausbildung erfolgt im Wechsel zwischen Unterricht und praktischer Ausbildung in den verschiedenen Versorgungsbereichen. In der Pflegeschule werde dir theoretisch und praxisnah unterschiedliche Lerninhalte vermittelt, die in der Praxis praktisch angewandt und vertieft werden. Der Ausbildungsträger, also die Einrichtung, mit der du den Ausbildungsvertrag abgeschlossen hast, die Pflegeschule und die Träger der Einsatzstellen (z.B. eine stationäre Einrichtung, ein Krankenhaus oder ein ambulanter Pflegedienst)  arbeiten zusammen, somit findet die Ausbildung an verschiedenen Lernorten statt. Die Planung und Abstimmung übernimmt die Pflegeschule, im Rahmen eines Studiums die Hochschule.

    Die praktische Ausbildung startet mit dem Orientierungseinsatz in dem von dir gewählten Setting, danach folgen die Pflichteinsätze in der Akutpflege (Krankenhaus), stationären Langzeitpflege, ambulante Pflege und in der pädiatrischen Versorgung (Kita, Kinderkrankenhaus). Im dritten Ausbildungsjahr ist ein Einsatz in der Psychiatrie vorgesehen und wird mit einem Vertiefungseinsatz abgerundet, der sich nach deinem gewählten Ausbildungsschwerpunkt ausrichtet. Also, hast du dich für die stat. Langzeitpflege entschieden, wird auch dort der Vertiefungseinsatz abgeleistet. Unabhängig von deinem Schwerpunkt schließt du die Ausbildung als Pflegefachfrau/ Pflegefachmann ab und kannst in allen Versorgungsbereichen EU – weit tätig werden.

  • Welche Zugangsvoraussetzungen musst du erfüllen?

    Neben dem Interesse am Menschen, der in der Pflege im Mittelpunkt steht, solltest du ein Teamplayer sein, Kommunikationsstärke aufweisen und eine große Portion Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein mitbringen.

    Formale Voraussetzungen sind

    • Mittlerer Schulabschluss  oder eine 10 –jährige allgemeine Schulbildung
    • Hauptschulabschluss + einjährige Helfer- oder Assistenzausbildung oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung
    • Führungszeugnis, das Aufschluss über das persönliche Verhalten aufzeigt und keine Auffälligkeiten aufweisen sollte
    • Kenntnisse über die deutsche Sprache (B2 – Niveau)

     

    Auch ein Quereinstieg ist möglich, bei einer zuvor erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung besteht die Möglichkeit einer Verkürzung auf zwei Jahre. Dieses wird allerdings durch das SHIBB, dem Schleswig-Holsteinischen Institut für berufliche Bildung geprüft.

  • Wer ist für deine Ausbildung zuständig?

    Als Ansprechpartner stehen dir die Praxisanleiter und Praxisanleiterinnen in den Einrichtungen zur Seite. Durch die Anleitung in der Praxis werden dir Schritt für Schritt die vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Versorgung von kranken und/ oder pflegebedürftigen Menschen gezeigt. 10 % deiner Ausbildungszeit sind als geplante und strukturierte Praxisanleitungszeit  vorgesehen. Die Praxisanleiterinnen nehmen sich für dich Zeit, sind mit dir im Gespräch und begleiten dich mithilfe eines betrieblichen Ausbildungsplanes, der nach Kompetenzen gestaffelt klar vorgibt, was du lernen musst. Die Inhalte berufen sich auf den Rahmenausbildungsplan. Praxisanleiterinnen sind ausgebildete Pflegefachkräfte, sie verfügen über eine berufspädagogische Zusatzqualifikation, bilden sich kontinuierlich fort  und kennen sich in ihrem jeweiligen Setting aus. Die in den DRK Pflegediensten tätigen Praxisanleiterinnen sind untereinander vernetzt und tauschen sich regelhaft über Ausbildungsinhalte und den Ausbildungsverlauf aus. Dazu wurden eigens Rahmenbedingungen geschaffen.

    Des Weiteren halten Praxisanleiterinnen den Kontakt zu dir und der Schule. Auch die Schule begleitet dich während der praktischen Ausbildung in den verschiedenen Settings.

    Während der Ausbildung bist du verpflichtet sowohl den theoretischen und praktischen Unterricht als auch die Praxiseinsätze zu erfüllen, dazu erhältst du ein Nachweisheft, das du selbstständig führen musst und eine Zugangsvoraussetzung für die Abschlussprüfung darstellt.

    Neben Sorgfalt und  Einhaltung der Schweigepflicht,  bist zur Wahrung der Rechte der zu pflegenden Menschen verpflichtet.

     

    Das sind die Praxisanleiterinnen:

    SZ Kaltenkirchen: Monika Teichmann m.teichmann(at)drk-segeberg.
    SZ Wilster: Angelique Heutmann a.heutmann@drk-steinburge.de
    SZ Glückstadt:   Franziska Felix f.felix(at)drk-steinburg.de
    WuP Kaltenkirchen: Silke Michalowitz s.michalowitz(at)drk-segeberg.de
    Pflegedienst West: Steffi Riemer s.riemer(at)drk-segeberg.de
    Pflegedienst Ost: Petra Paetow p.paetow(at)drk-segeberg.de
    Pflegedienst Lübeck: Nadine Schwarzwald n.schwarzwald(at)drk-steinburg.de
    Team Schulung und Qualifikation: Diny Juds d.juds(at)drk-segeberg.de
      Nathalie Maroszkanycz                n.maroszkanycz(at)drk-segeberg.de

     

  • Wie laufen die Prüfungen ab?

    Nach zwei Ausbildungsjahren erfolgt eine Zwischenprüfung, die als Wegweiser für den weiteren Ausbildungsverlauf dienlich ist. Das Bestehen ist keine Voraussetzung für das Fortführen der Ausbildung, zeigt eher auf, wo noch Unterstützungsbedarf ist und welche Maßnehmen sinnvoll sind. Im Jahr darauf erfolgt die Abschlussprüfung, die aus einem theoretischen (schriftlich und mündlich) und einem praktischen Teil besteht, die praktische Prüfung findet in der Ausbildungseinrichtung statt.

    Mit der Ausbildung erhält eine Pflegefachfrau /-mann die Erlaubnis vorbehaltliche Tätigkeiten auszuführen, das heißt:

    • Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs des zu pflegenden Menschen,
    • die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses und
    • die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität in der Pflege.

    Somit sind die charakteristischen Kernaufgaben von professionell Pflegenden beschrieben und diese werten den Pflegeberuf deutlich auf.

  • Was bedeutet das in der Umsetzung im Arbeitsalltag?

    Menschen, die durch die Mitarbeitenden der DRK Pflegedienste versorgt werden,  haben bereits eine lange Lebensreise hinter sich. Sie wünschen sich für ihren weiteren Lebensweg, der meist durch Krankheit und damit verbundene Pflegebedürftigkeit geprägt ist, eine fachkundige Begleitung  des Lebensalltages, die deren Erfahrungen, Erlebnisse und Bedürfnisse berücksichtigt und somit Erleichterungen, Orientierung und Geborgenheit vermittelt.

     

    Im ambulanten Bereich werden die Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit  versorgt, die Pflegebedürftigen sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können. Die sogenannten Kunden empfangen die Pflegenden als Gäste. Die Mitarbeitenden der ambulanten Pflege starten von einem Stützpunkt aus zu den Kunden und versorgen diese nach den jeweils im häuslichen Umfeld vorherrschenden Gegebenheiten.

     

    Im stationären Bereich  findet der Arbeitsalltag in der Wohneinrichtung  in den privaten Zimmern der Bewohner, in den gemeinsam genutzten Aufenthaltsräumen und den Stationszimmern des Wohnbereiches statt.

     

    In beiden Settings wird in interdisziplinären Teams gearbeitet, das sich aus Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weiteren Berufsgruppen zusammensetzt. Beide Bereiche sind meist von einer engen Bindung an die Angehörigen der Pflegebedürftigen geprägt.

     

    Die DRK Pflegedienste verfügen des Weiteren über drei Einrichtungen der Tagespflege. Diese Einsatzorte sind nicht explizit für die Ausbildung vorgesehen, können aber im Rahmen von Wahleinsätzen am Ende der Ausbildung erkundet werden. Tagespflegen sind als besondere Form der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und insbesondere als Entlastungsmöglichkeit für pflegende Angehörige ein wichtiges Angebot.  Als teilstationäre Einrichtungen bieten sie Menschen, die tagsüber in ihrer Häuslichkeit nicht versorgt werden können, weil z.B. die Angehörigen berufstätig sind, Versorgung und Beschäftigung.

     

     

    Für Fragen und Auskünfte wende dich gern per Mail an die o.g. Praxisanleiterinnen oder telefonisch an das DRK: 04551 – 99 20

     

  • Mal reinschnuppern? Mach dir ein Bild von der Pflege!

    Menschen, die durch die Mitarbeitenden der DRK Pflegedienste versorgt werden,  haben bereits eine lange Lebensreise hinter sich. Sie wünschen sich für ihren weiteren Lebensweg, der meist durch Krankheit und damit verbundene Pflegebedürftigkeit geprägt ist, eine fachkundige Begleitung  des Lebensalltages, die deren Erfahrungen, Erlebnisse und Bedürfnisse berücksichtigt und somit Erleichterungen, Orientierung und Geborgenheit vermittelt.

     

    Im ambulanten Bereich werden die Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit versorgt, die Pflegebedürftigen sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können. Die sogenannten Kunden empfangen die Pflegenden als Gäste. Die Mitarbeitenden der ambulanten Pflege starten von einem Stützpunkt aus zu den Kunden und versorgen diese nach den jeweils im häuslichen Umfeld vorherrschenden Gegebenheiten.

     

    Im stationären Bereich  findet der Arbeitsalltag in der Wohneinrichtung,  in den privaten Zimmern der Bewohner, in den gemeinsam genutzten Aufenthaltsräumen und den Dienstzimmern des Wohnbereiches statt.

     

    In beiden Settings wird in interdisziplinären Teams gearbeitet, das sich aus Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weiteren Berufsgruppen zusammensetzt. Beide Bereiche sind meist von einer engen Bindung an die Angehörigen der Pflegebedürftigen geprägt.

     

    Die DRK Pflegedienste verfügen des Weiteren über drei Einrichtungen der Tagespflege. Diese Einsatzorte sind nicht explizit für die Ausbildung vorgesehen, können aber im Rahmen von Wahleinsätzen am Ende der Ausbildung erkundet werden. Tagespflegen sind als besondere Form der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und insbesondere als Entlastungsmöglichkeit für pflegende Angehörige ein wichtiges Angebot.  Als teilstationäre Einrichtungen bieten sie Menschen, die tagsüber in ihrer Häuslichkeit nicht versorgt werden können, weil z.B. die Angehörigen berufstätig sind, Versorgung und Beschäftigung.

     

    Für Fragen und Auskünfte wende dich gern per Mail an die o.g. Praxisanleiterinnen oder telefonisch an das DRK: 04551 – 99 20

     

    Mal reinschnuppern? Mach dir ein Bild von der Pflege!

     

    Wie wäre es mit einem Praktikum, klassisch im Rahmen des Schülerpraktikums in den zahlreichen Einrichtungen des DRK?  Oder vielleicht einige Schnuppertage? Oder gleich Deine Bewerbung für die Ausbildung?

     

    Die Kolleginnen und Kollegen und ganz besonders die Praxisanleiterinnen heißen dich herzlich willkommen.

    Im Web unter ww.drk-segeberg.de

    Hier findest du uns:

     

    DRK Seniorenzentrum Kaltenkirchen

    Krauser Baum 1 A

    Kaltenkirchen

     

    DRK Wohnen und Pflege

    Am Ehrenhain 2

    Kaltenkirchen

     

    DRK Seniorenzentrum Wilster

    Johann-Meyer-Straße 28

    Wilster

     

    DRK Seniorenzentrum Glückstadt

    Schenckstraße 8

    Glückstadt

     

    DRK Ambulanter Pflegedienst Ost

    Hamburger Straße 7

    Bad Segeberg

     

    DRK Ambulanter Pflegedienst West

    Krauser Baum 1 B

    Kaltenkirchen

     

    DRK Ambulanter Pflegedienst Lübeck

    Solmitzstraße 45 A

    Lübeck Kücknitz

     

    DRK Ambulanter Pflegedienst Steinburg

    Bahnhofstraße 11

    Itzehoe

     

    Du erreichst alle Dienste und Häuser unter der Telefonnummer: 04551 – 9920

    Und kannst Anfragen oder deine Bewerbung an:  jobs(at)drk-segeberg.de senden

     

     

    Und hier die Kontaktadressen der Pflegeschulen, wir helfen Dir gerne alle nötigen Unterlagen zusammen zustellen

     

    DRK Akademie:         www.drk-akademie-sh.de

    IBAF:                          www.ibaf.de

    AGS Itzehoe:             www.ags-sh.de

    AWO:                         www.awo-sh.de

     

    Dort findest du alle Informationen zu den Standorten und den Anmeldebedingungen.

    Wir freuen uns Dich kennenzulernen!